Häufig gestellte Fragen

Inhalt

 Ansprechpartner

Den Fachkräftemonitor verstehen

  1. Wo finde ich mehr Informationen über den Fachkräftemonitor und dessen Bedienung?
  2. Wie sind die Begriffe Fachkräfteangebotspotenzial und Fachkräftenachfragepotenzial definiert?
  3. Warum schwanken die Arbeitsangebots- bzw. die Nachfragekurven?
  4. Gibt es neben den dargestellten Kurvenverläufen ebenfalls die konkreten Werte für die Fachkräftenachfrage, das Fachkräfteangebot oder den Fachkräfteengpass/-überschuss?

Gezielte Informationen suchen und verstehen

  1. Wie finde ich heraus, zu welchem Wirtschaftszweig meine Branche gehört?
  2. Wie finde ich heraus, zu welcher IHK-Region meine Stadt bzw. mein Landkreis gehört?
  3. Mich interessiert ein spezieller Landkreis/eine Region, der/die nicht im Monitor aufgeführt ist. Kann ich die Daten dazu erhalten?
  4. Ich möchte nach einem bestimmten Beruf suchen, finde ihn aber nicht im Auswahlmenü.
  5. Warum weichen die im Fachkräftemonitor dargestellten Zahlen der akademisch Qualifizierten von den von der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesenen Daten „mit akademischen Abschluss“ ab?
  6. Werden Selbstständige oder Freiberufler im IHK-Fachkräftemonitor berücksichtigt?
  7. Ich verstehe die Berufsgruppen nicht - wie finde ich heraus, welche Berufe sich dahinter verbergen?
  8. Ich habe bei einer Berufsgruppe, die mich betrifft, einen Fachkräfteengpass oder -überschuss entdeckt. Was bedeutet das für mich als Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber?

Daten

  1. Welche Daten fließen in das Berechnungsmodell ein?
  2. Wie aktuell sind die Daten und wie häufig wird das Berechnungsmodell aktualisiert?
  3. Welcher Anteil der Erwerbstätigen wird abgebildet?

Methodik

  1. In welchem Maße wird die Migration im Modell berücksichtigt?
  2. Welche formalen Bildungsabschlüsse entsprechen den vier Qualifikationsniveaus?
  3. Im Monitor wird zwischen dem absoluten Fachkräfteengpass/-überschuss und dem Fachkräfteengpass/-überschuss in Prozent unterschieden. Was bedeutet das genau?
  4. Warum werden die Linien der Kurven im dargestellten Zeitverlauf bis zum Jahr 2030 immer breiter und was ist der Nachfrage-Trend?
  5. Welches Renteneintrittsalter liegt dem Fachkräftemonitor zugrunde?
  6. Liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter nicht unter dem gesetzlich geltenden Renteneintrittsalter?

Sonstiges

  1. Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt, um den Fachkräftemonitor nutzen zu können?
  2. Ich habe eine interessante Abbildung entdeckt, wie kann ich diese Dritten zeigen?
  3. Wie können die gewählten Einstellungen rückgängig gemacht werden?

Antworten

Den Fachkräftemonitor verstehen

1. Wo finde ich mehr Informationen über den Fachkräftemonitor und dessen Bedienung?

Weitere Informationen finden Sie unter dem Link "Methodik" auf der Startseite des Fachkräftemonitors. Bei Fragen zur Bedienung bzw. zu den Funktionen des Fachkräftemonitors lesen Sie bitte die "Hilfe".

2. Wie sind die Begriffe Fachkräfteangebotspotenzial und Fachkräftenachfragepotenzial definiert?

Das Fachkräfteangebotspotenzial umfasst alle erwerbsfähigen Fachkräfte in den ausgewiesenen Berufsgruppen. Es zählen sowohl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als auch geringfügig entlohnte Beschäftigte, Arbeitslose sowie Ausbildungs- und Studienabsolventen zum Arbeitsangebotspotenzial. Das Fachkräftenachfragepotenzial ergibt sich dagegen aus dem Bedarf an Fachkräften seitens der Unternehmen.

3. Warum schwanken die Arbeitsangebots- bzw. die Nachfragekurven?

Der Arbeitsmarkt ist neben einer Vielzahl von Strukturkomponenten gleichfalls vom Konjunkturverlauf abhängig. Im Rahmen des Fachkräftemonitors werden auf Basis von ökonometrischen Modellen die Konjunktur bzw. die Auswirkungen der Konjunktur auf die Beschäftigungszahlen geschätzt. Dabei unterliegt die Nachfragekurve stärkeren Schwankungen als die Angebotskurve, da die Nachfrage der Unternehmen an Fachkräften stärker von der Konjunktur beeinflusst wird als das Angebot von Fachkräften.

4. Gibt es neben den dargestellten Kurvenverläufen ebenfalls die konkreten Werte für die Fachkräftenachfrage, das Fachkräfteangebot oder den Fachkräfteengpass/-überschuss?

Die Werte für die einzelnen Datenpunkte erhalten Sie, indem Sie den Mauszeiger auf einen Datenpunkt bewegen. Hierdurch erscheint ein Pop-Up Fenster, in dem die Werte für die Fachkräftenachfrage, das Fachkräfteangebot sowie den (relativen) Fachkräfteengpass/-überschuss der jeweiligen Jahre hinterlegt sind.

Gezielte Informationen suchen und verstehen

5. Wie finde ich heraus, zu welchem Wirtschaftszweig meine Branche gehört?

Die Definition der Wirtschaftszweige im IHK-Fachkräftemonitor basiert auf der europäischen Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008/NACE). Hierin wird die wirtschaftliche Tätigkeit von Unternehmen, Betrieben und anderen statistischen Einheiten nach einer einheitlichen Systematik erfasst. Die Klassifikation ist hierarchisch gegliedert und umfasst insgesamt fünf Gliederungsebenen - Wirtschaftsabschnitte, Abteilungen, Gruppen, Klassen und Unterklassen. Eine detaillierte Liste aller Branchen mit ihren dazugehörigen WZ 2008-Nummern stellt das Statistische Bundesamt zum Herunterladen (pdf) zur Verfügung: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008).

Quelle: WifOR, 2017, eigene Darstellung.

6. Wie finde ich heraus, zu welcher IHK-Region meine Stadt bzw. mein Landkreis gehört?

Die IHK-Regionen in Bayern sind über die Landkreise abgrenzbar. In Klammern stehen die dazugehörigen Regions- bzw. Kreiskennziffern, mit deren Hilfe Sie auch die Zugehörigkeit einer Gemeinde zu einem Kreis feststellen können (die ersten fünf Nummern der Gemeindekennziffer entsprechen der Kennziffer des Stadt- bzw. Landkreises):

Quelle: WifOR, 2017, eigene Darstellung.

7. Mich interessiert ein spezieller Landkreis/eine Region, der/die nicht im Monitor aufgeführt ist. Kann ich die Daten dazu erhalten?

Im Fachkräftemonitor werden das Fachkräfteangebotspotenzial und das Fachkräftenachfragepotenzial für Bayern abgebildet. Eine noch tiefere Regionalanalyse, zum Beispiel für einzelne Städte, Metropolregionen oder Landkreise, ist aus Gründen der Repräsentativität der Daten derzeit leider noch nicht möglich.

8. Ich möchte nach einem bestimmten Beruf suchen, finde ihn aber nicht im Auswahlmenü.

Aus Gründen der Repräsentativität müssen einzelne Berufe zu Berufsgruppen zusammengefasst dargestellt werden. Bitte verwenden Sie die Berufsauswahlliste, die in der Mitte des linken Navigationsbereichs angebracht ist. In der Berufsauswahlliste sind mehr als 2.400 Berufe hinterlegt. Jeder dieser Berufe ist einer der 105 Berufsgruppen zugeordnet, die auf der Grundlage der Klassifizierung der Berufe 2010 der Bundesagentur für Arbeit erstellt wurden. Sie werden automatisch in die zugehörige Berufsgruppe verlinkt, wenn Sie einen der Berufe in der Berufsauswahlliste auswählen.

Die Klassifikation der Berufe 2010 wurde im Jahr 2011 in die statistische Berichterfassung eingeführt und umfasst fünf Gliederungsebenen, in denen die Berufe nach ihrer Ähnlichkeit anhand der sie auszeichnenden Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse gebündelt sowie nach dem Anforderungsniveau eingeordnet werden (siehe näheres hierzu: KldB 2010 der Bundesagentur für Arbeit).

9. Warum weichen die im Fachkräftemonitor dargestellten Zahlen der akademisch Qualifizierten von den von der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesenen Daten „mit akademischen Abschluss“ ab?

In der KldB 2010 wird der berufliche Abschluss erst in der 7. Berufskennzifferstelle ersichtlich, die im Rahmen der FKM-Modellierung nicht berücksichtigt werden kann. Die ausgewiesenen Daten der Bundesagentur für Arbeit „mit akademischen Abschluss“ entsprechen daher auch nicht den ausgewiesenen Daten im Bereich „Experte“ oder „Spezialist“ (nähere Informationen siehe auch FAQ-Frage 8). Dies liegt daran, dass die Einteilung der Berufe in der KldB 2010 nach Tätigkeiten und Anforderungsniveaus und nicht nach beruflichem Abschluss erfolgt. Des Weiteren werden im FKM nicht alle akademischen Berufe abgebildet, wodurch der Vergleich auch mit anderen offiziellen Statistiken nur bedingt möglich ist.

10. Werden Selbstständige oder Freiberufler im IHK-Fachkräftemonitor berücksichtigt?

Die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit bildet die grundlegende Datenbasis des IHK-Fachkräftemonitors. Dies bedeutet, dass im IHK-Fachkräftemonitor sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigte berücksichtigt werden, jedoch nicht die gesamte erwerbstätigte Bevölkerung. Somit werden Freiberufler nur insofern berücksichtigt, wie sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind; Selbstständige werden bei der Berechnung der IHK-Fachkräftemonitors nicht mit einbezogen.

Dies kann dazu führen, dass Berufsgruppen, die einen hohen Anteil an Selbstständigen oder selbstständigen Freiberuflern aufweisen, ein geringeres Fachkräfteangebots- und –nachfragepotenzial im IHK-Fachkräftemonitor aufweisen als beispielsweise in der Erwerbstätigenstatistik. Beispielhaft kann die Berufsgruppe der Juristen angeführt werden.

11. Ich verstehe die Berufsgruppen nicht - wie finde ich heraus, welche Berufe sich dahinter verbergen?

Im Fachkräftemonitor können Sie mit der "Berufsauswahl"-Funktion einzelne Berufe nachschlagen/suchen. Findet die Suchfunktion zu dem von Ihnen eingegebenen Stichwort mehrere passende Berufe, öffnet sich ein Fenster, in dem alle gefundenen Berufe alphabetisch aufgelistet werden. Wenn Sie einen der Berufe in der Berufsauswahlliste durch Mausklick auswählen, werden Sie automatisch in die zugehörige Berufsgruppe verlinkt. In der Graphik werden dann die Ergebnisse für die entsprechende Berufsgruppe dargestellt. Zudem klappt sich - indem Sie im linken Navigationsbereich mit der Maus über den Namen einer Berufsgruppe fahren - ein Informationskästchen auf, welches die quantitativ bedeutendsten Berufe dieser Berufsgruppe enthält.

Hier können Sie auch die entsprechende Berufsliste als Excel-Sheet downloaden.

12. Ich habe bei einer Berufsgruppe, die mich betrifft, einen Fachkräfteengpass oder -überschuss entdeckt. Was bedeutet das für mich als Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber?

Bei einem Fachkräfteengpass sind nicht ausreichend Fachkräfte einer Berufsgruppe für die von den Unternehmen zu besetzenden offenen Stellen vorhanden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, dass sie gute Beschäftigungschancen haben. Im gegengesetzten Fall - bei einem Fachkräfteüberschuss - sind die Beschäftigungschancen für die Arbeitnehmer vergleichsweise schlechter, da sich zum Beispiel viele Bewerber für eine offene Stelle interessieren werden, wodurch sich wiederum die Arbeitgeber in einer günstigeren Verhandlungsposition wiederfinden.
Bitte beachten Sie dabei: Im Fachkräftemonitor werden - aus Gründen der Repräsentativität - nur die Ergebnisse für das Aggregat ,Berufsgruppe', wie z.B. Juristen, ausgewiesen und nicht die Ergebnisse für einzelne Berufe, wie z.B. Notar/in, Rechts-anwalt/Rechtsanwältin, Richter/in, Staatsanwalt/Staatsanwältin, Insolvenzverwalter/in. Daher kann es, insbesondere wenn der von Ihnen gesuchte Berufsbegriff nicht zu den Berufen gehört, die am häufigsten in der jeweiligen Berufsgruppe auftreten, zu abweichenden Ergebnissen kommen.

Daten

13. Welche Daten fließen in das Berechnungsmodell ein?

In die Berechnung des Fachkräfteangebotspotenzials fließen Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, des Statistischen Landesamtes Bayern, des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung und der bayerischen Industrie- und Handelskammern in das Modell ein. In die Berechnung des Fachkräftenachfragepotenzials gehen im Wesentlichen die Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen ein. Die bayerischen Industrie- und Handelskammern befragen dreimal pro Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer Geschäftslage, ihren Geschäftserwartungen sowie ihrer geplanten Beschäftigungsentwicklung.

14. Wie aktuell sind die Daten und wie häufig wird das Berechnungsmodell aktualisiert?

Der Fachkräftemonitor wird einmal pro Jahr aktualisiert. Hierbei werden immer die aktuellsten verfügbaren Datenbestände in das Modell integriert und die Änderungen relevanter struktureller, wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen berücksichtigt. Der derzeitige Datenstand ist überwiegend aus dem Jahr 2016.

15. Welcher Anteil der Erwerbstätigen wird abgebildet?

Es werden ca. 80% aller bayerischen Erwerbstätigen in dem Berechnungsmodell berücksichtigt.

Methodik

16. In welchem Maße wird die Migration im Modell berücksichtigt?

Das Modell berücksichtigt den Einfluss der Migration nach und innerhalb von Deutschland auf das Fachkräfteangebot nur in dem Maße, wie die Migration zum derzeitigen Zeitpunkt besteht und damit durch die bereits vorliegenden Daten erfasst ist. Veränderungen in der Höhe der Migration werden in den Fortschreibungsdaten ausschließlich durch die Binnenmigration von Ausbildungs-/Studienabsolventen ausgelöst. So wird angenommen, dass sich Ausbildungsabsolventen tendenziell für eine Anstellung im Bundesland entscheiden, indem sie ihre Ausbildung abgelegt haben, während sich Studienabsolventen deutschlandweit um einen Arbeitsplatz bewerben.

17. Welche formalen Bildungsabschlüsse entsprechen den vier Qualifikationsniveaus?

Die dem Fachkräftemonitor zugrundeliegende Einstufung der Berufe in die vier Qualifikationsniveaus orientiert sich an der Berufsklassifizierung der Bundesagentur für Arbeit.

Quelle: WifOR, 2014, eigene Darstellung.

18. Im Monitor wird zwischen dem absoluten Fachkräfteengpass/-überschuss und dem Fachkräfteengpass/-überschuss in Prozent unterschieden. Was bedeutet das genau?

Der absolute Fachkräfteengpass bezieht sich auf die Differenz zwischen der Nachfrage der Unternehmen an Fachkräften und dem Angebotspotenzial von Fachkräften. Bei der Darstellung des Fachkräfteengpasses/-überschusses in Prozent wird der errechnete Engpass/Überschuss in Relation zur Nachfrage gesetzt.

19. Warum werden die Linien der Kurven im dargestellten Zeitverlauf bis zum Jahr 2030 immer breiter und was ist der Nachfrage-Trend?

Das Berechnungsmodell liefert Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Angebotes an und der Nachfrage an Fachkräften. Da Prognosen immer mit Unsicherheiten behaftet sind, wurden neben der gestrichelten Linie, die das Kernszenario mit der höchsten Realisierungswahrscheinlichkeit darstellt, breiter werdende Korridore mit hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten eingezeichnet. Die Daten der gestrichelten Linie werden in den Datenpunkten in dem Pop-Up Fenster angezeigt. Zusätzlich wird ab dem Jahr 2017 der Nachfrage-Trend ausgewiesen. Diese verdeutlicht den Verlauf der Fachkräftenachfrage seitens der Unternehmen, sofern konjunkturelle Einflüsse auf die Fachkräftenachfrage herausgerechnet werden.

20. Welches Renteneintrittsalter liegt dem Fachkräftemonitor zugrunde?

In den bisherigen Versionen wurden die Renteneintritte gemäß der aktuellen Rentengesetzgebung schrittweise von 65 auf 67 Jahre angepasst. Die tatsächlichen Renteneintrittsalter weichen jedoch insbesondere berufs- und qualifikationsspezifisch vom gesetzlichen Renteneintritt ab. Allerdings liegen aktuelle Daten zum berufsgruppenspezifischen Renteneintrittsalter nicht vor und werden laut der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch künftig nicht erfasst. In der aktuellen Version des Fachkräftemonitors soll diese Lücke annäherungsweise geschlossen werden. Hierfür wird ein Ansatz gewählt, der akademisch und beruflich qualifizierte Berufsgruppen differenziert und folgende Annahmen setzt:

  • Akademische Berufsgruppen: Anstieg des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre
  • Berufsgruppen mit beruflicher Qualifikation sowie Personen in Helferberufen: Anstieg des Renteneintrittsalters von 63 auf 65 Jahre
Dieser Anstieg wird schrittweise bis zum Jahr 2030 erfolgen und ist für jede Berufsgruppe in den jeweiligen Qualifikationsstufen gleich. Die Modellierung wird direkte Auswirkungen auf die Höhe des Angebotspotenzials für beruflich Qualifizierte und damit auch für alle Fachkräfte haben. Die Einführung des qualifikationsspezifischen Renteneintrittsalters ab 63 Jahren hat zur Folge, dass das Angebot langfristig stark abnehmen wird.

21. Liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter nicht unter dem gesetzlich geltenden Renteneintrittsalter?

Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt in Deutschland in nahezu allen Wirtschaftszweigen und Regionen unterhalb des gesetzlich geltenden Renteneintrittsalters. Dies resultiert unter anderem daraus, da Arbeitskräfte beispielsweise aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit oder durch die Inanspruchnahme von Altersteilzeitprogrammen früher als gesetzlich vorgeschrieben in die Rentenphase eintreten.
Sofern das tatsächliche Renteneintrittsalter unter dem gesetzlichen liegt, geht das Angebotspotenzial bei gleichbleibendem Nachfragepotenzial zurück, weshalb die tatsächlich vorherrschenden Fachkräfteengpässe größer ausfallen, als im Fachkräftemonitor ausgewiesen.
Die Modellierung des berufsspezifischen Renteneintrittsalters im Fachkräftemonitor kann aufgrund der vorliegenden Datenlage nicht erfolgen, weshalb sich dem Renteneintrittsalter über eine qualifikatorische Abgrenzung angenähert werden soll.

Sonstiges

22. Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt, um den Fachkräftemonitor nutzen zu können?

Generell kann der Fachkräftemonitor mit jedem verfügbaren Internet-Browser geöffnet und genutzt werden, da sowohl eine HTML5.0 als auch eine Flashversion des Fachkräftemonitors vorhanden ist. Um die optimierte Benutzung des Fachkräftemonitors gewährleisten zu können, wird die Nutzung der HTML5.0-Version empfohlen. Hierfür müssen als Browser mindestens der Internet Explorer 9, Chrome 4, Opera 10, Firefox 3.6 oder Safari 3.0 installiert sein. Sollte eine ältere Browserversion vorliegen, wird automatisch eine Zwischenseite aktiviert, die Sie auf die Flashversion verlinkt.

23. Ich habe eine interessante Abbildung entdeckt, wie kann ich diese Dritten zeigen?

Einerseits können Sie Ihre Ergebnisse per E-Mail verschicken, indem Sie den Link in der Adresszeile kopieren und dann per Mail versenden. Der Empfänger wird durch Anklicken des Links zu den von Ihnen gefundenen Ergebnissen weitergeleitet. Andererseits besteht die Möglichkeit, die Abbildung über den "Drucken"-Button bzw. die Druckfunktion in Ihrem Browser zu vervielfältigen. Um alle Details einer Abbildung auch im Ausdruck gut erkennen zu können, empfiehlt es sich in Farbe und im Querformat zu drucken.

24. Wie können die gewählten Einstellungen rückgängig gemacht werden?

Die getroffene Auswahl der Berufsgruppen kann über den Button "Auswahl zurücksetzen" gelöscht werden. Es erscheint infolge ein leeres Fenster mit dem Hinweis, dass eine Abbildung aufgrund statistischer Gründe (zu geringe Fallzahlen) nicht möglich ist. Sie können dann über die linke Navigationsleiste neue Berufsgruppen auswählen. Haben Sie zuvor über die Kopfleiste oberhalb der Abbildung eine bestimmte Region oder einen bestimmten Wirtschaftszweig ausgewählt, bleibt diese Auswahl auch nach dem Klick auf den "Auswahl zurücksetzen"-Button erhalten. Um diese Einstellungen zu verändern, müssen Sie die Branchen- bzw. Regionsauswahl über die Auswahlmenüs in der Kopfzeile abändern.

Ihre Ansprechpartner

  • Sie erwarten einen hohen Fachkräfteengpass und fragen sich, wie Sie diesem begegnen können?
  • Sie haben Anregungen, Fragen oder Wünsche zum Fachkräftemonitor Bayern?

Sprechen Sie uns an!

IHK Aschaffenburg
Maria Bausback
+49 6021 / 880-116
bausback@aschaffenburg.ihk.de
IHK zu Coburg
Björn Cukrowski
+49 9561 / 7426-27
bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de
IHK für München und Oberbayern
Elfriede Kerschl
+49 89 5116-1786
kerschl@muenchen.ihk.de
IHK für Niederbayern in Passau
Christina Auberger
+49 851 / 507-201
auberger@passau.ihk.de
IHK Nürnberg für Mittelfranken
Dr. Maike Müller-Klier
+49 911 1335-376
maike.mueller-klier@nuernberg.ihk.de
IHK für Oberfranken Bayreuth
Malte Tiedemann
+49 921 / 886-107
tiedemann@bayreuth.ihk.de
IHK Regensburg für Oberpfalz/ Kelheim
Sibylle Aumer
+49 941 5694-244
aumer@regensburg.ihk.de
IHK Schwaben
Christine Neumann
+49 821 / 3162-318
christine.neumann@schwaben.ihk.de
IHK Würzburg-Schweinfurt
Isabel Linz
+49 931 4194-358
isabel.linz@wuerzburg.ihk.de